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Die Gebrüder Mauser

Wilhelm (*1834) und Paul (*1838) Mauser, aus einer kinderreichen, Not leidenden Familie stammend, gelingt mit Fleiß, technischer Begabung und Verhandlungsgeschick die Gründung der Waffenfabrik Mauser, die später Weltruhm erlangt.
Bereits als Kinder arbeiten sie, wie auch ihr Vater, in der staatlichen Gewehrfabrik in Oberndorf/Neckar.

Gebr. Mauser & Co. Waffenfabrik Oberndorf

Nach erheblichen konstruktiven Veränderungen fällt eine Vorentscheidung zu Gunsten des Mauser-Gewehrs mit der vorläufigen Bezeichnung "Modell 1871 (M/71)". Die Schussweite kann mit diesem Gewehr von 800 m auf 1800 m gesteigert werden, auch wird eine höhere Durchschlagsleistung erzielt.
Weitere Verbesserungen folgen; schließlich wird die vorgelegte Musterwaffe als neues Infanteriegewehr Modell 1871 (M/71) festgelegt und dessen Einführung für die Neubewaffnung der Infanterie der gesamten Armee des Deutschen Reichs (mit Ausnahme Bayerns) befohlen.